1962 erlangte der Staat, auch Westsamoa genannt, die Unabhängigkeit. Der Ostteil Samoas gehört zu den USA. Samoa liegt im südwestlichen Pazifik, nordöstlich von Fidschi. Es besteht aus den Hauptinseln Savai und Upolu. Bei der Hauptstadt Apia befindet sich ein internationaler Flughafen. Weiterhin gibt es die ebenfalls bewohnten Inseln Apoi’ma und Manono.
Das Klima hier ist ozeanisch-tropisch, die Durchschnittstemperatur beträgt 27 Grad. Gelegentlich wird Samoa von schweren Stürmen betroffen, es fallen jährlich fast 2900 mm Niederschlag. 92 % der Bevölkerung sind Einheimische, 98 % sind Christen. Jakob Roggevee aus Holland war der erste Europäer, der 1722 Samoa erreichte. Ab 1830 erfolgte die Missionierung durch die britische Church Missionary Society (CMS).
1899 einigte man sich auf die Zweiteilung Samoas. Als der Erste Weltkrieg begann, besetzte Neuseeland Samoa, 1946 wurde es Treuhandgebiet. Samoa ist seit 1962 eine parlamentarische Demokratie. Es ist auch Mitglied des Commonwealth und der UNO. Das Land verfügt über keine Armee und hatte auch noch nie internationale Konflikte gehabt. Zwei Drittel der Einwohner sind in der Landwirtschaft tätig.
Angebaut werden insbesondere: Kaffee, Kakao, Bananen, Taro (eine Nahrungspflanze). Eine ganz wichtige Einnahmequelle stellt der Faktor des Tourismus dar. Exportiert werden Fischprodukte, Autoteile sowie Arzneipflanzen (Nonu Kava). Die wichtigsten Handelspartner sind Neuseeland und Australien.
Erst seit 2009 besteht hier Linksverkehr, womit der günstige Import von rechtsgelenkten Autos aus Japan, Australien und Neuseeland möglich wird. Die beliebteste Sportart ist Rugby.












