Eigenartige und seltene Tierarten gibt es schon auf Tonga. Könnte man sich vorstellen, dass Hunde fliegen können? Adäquat zu Fledermäusen. Auf Tonga gibt es das. Hier fliegen tatsächlich Hunde im Gelände herum, die so genannten Flughunde. Diese gibt es außer hier noch in Afrika, Madagaskar, den Seychellen, in Südasien und in Australien.
Eine Gattung von ihnen, die Kalong, kann bis zu 1,70 m Flügelspannweite aufweisen. Flughunde sind in der Regel in der Dämmerung und nachts aktiv. Am Tage schlafen sie mit herunterhängenden Köpfen nach unten. Die Fledermäuse als verwandte Tierart ziehen sich zumeist in das Dunkel zurück, Flughunde hängen an Bäumen an exponierten Stellen.
Wegen des warmen Klimas halten sie keinen Winterschlaf. Trotz ihrer Größe sind sie für Menschen ungefährlich, weil sie sich rein vegetarisch ernähren. So zum Beispiel von Nektar. Das ist eine wässrige Flüssigkeit, die Zucker, Minerale und Duftstoffe enthält. Die Bienen erzeugen aus ihm Honig. Die Flughunde fressen ihn, wie die berühmten Bären am Honigstock.
Zahlreiche Überraschungen bietet der Naturpark auf der Insel’Eua. Das Klima zeichnet sich insgesamt dadurch aus, dass Durchschnittstemperaturen von 25 bis 30 Grad bestimmend sind. Es ist überwiegend tropisch, wird aber durch die herrschenden Passatwinde auf ein erträgliches Maß abgekühlt. Dementsprechend gestaltet sich auch die Flora. Zwischen November und April ist Regenzeit, mit teils ergiebigen Wolkenbrüchen und Schauern. Die optimale Reisezeit liegt zwischen Mai und Oktober.












